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KIROI - Artificial Intelligence Return on Invest
The AI strategy for decision-makers and managers

Business excellence for decision-makers & managers by and with Sanjay Sauldie

KIROI - Artificial Intelligence Return on Invest: The AI strategy for decision-makers and managers

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Start » Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI
20 May 2025

Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI

4.4
(981)

Die Auswahl der richtigen technologischen Lösung gleicht heute einem Spaziergang durch einen undurchsichtigen Dschungel. Unzählige Anbieter versprechen revolutionäre Ergebnisse und behaupten, ihre Systeme seien allen anderen überlegen. Doch wie trennen verantwortungsbewusste Führungskräfte tatsächlich die Spreu vom Weizen? Der entscheidende Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI beginnt nicht mit oberflächlichen Vergleichen, sondern mit einer tiefgreifenden Analyse der eigenen Bedürfnisse und Anforderungen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Kriterien wirklich zählen und wie Sie systematisch vorgehen können.

Warum oberflächliche Vergleiche in die Irre führen

Viele Unternehmen begehen einen fundamentalen Fehler bei der Evaluierung neuer Technologien. Sie verlassen sich auf Hochglanzprospekte und Marketing-Versprechen. Dabei übersehen sie häufig die entscheidenden Nuancen. Ein System, das bei einem Wettbewerber hervorragend funktioniert, kann im eigenen Unternehmen völlig versagen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von unterschiedlichen Datenstrukturen bis hin zu abweichenden Prozesslandschaften. Besonders im Bereich der datengetriebenen Entscheidungsfindung zeigt sich dies deutlich.

Nehmen wir als Beispiel ein mittelständisches Fertigungsunternehmen. Dieses Unternehmen benötigt möglicherweise eine Lösung zur Qualitätskontrolle. Ein Finanzdienstleister hingegen sucht nach Systemen zur Betrugserkennung. Und ein Handelsunternehmen möchte vielleicht die Nachfrageprognose optimieren. Jeder dieser Anwendungsfälle erfordert völlig unterschiedliche Fähigkeiten und Algorithmen. Deshalb scheitern pauschale Empfehlungen regelmäßig an der Realität des Unternehmensalltags [1].

Die versteckten Kosten mangelhafter Evaluation

Fehlentscheidungen bei der Technologieauswahl können erhebliche finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Implementierungsprojekte scheitern häufig nicht an der Technologie selbst. Sie scheitern an falschen Erwartungen und unzureichender Vorbereitung. Häufig berichten Klient:innen von gescheiterten Pilotprojekten und enttäuschten Hoffnungen. Diese Erfahrungen hinterlassen tiefe Spuren in der Unternehmenskultur. Mitarbeitende werden skeptisch gegenüber zukünftigen Innovationsinitiativen.

Ein Automobilzulieferer investierte beispielsweise erhebliche Summen in ein System zur vorausschauenden Wartung. Nach der Implementierung stellte sich heraus, dass die Lösung nicht mit den vorhandenen Sensordaten kompatibel war. Ein Pharmaunternehmen wiederum wählte eine Lösung zur Dokumentenanalyse aus. Diese konnte jedoch die spezifischen regulatorischen Anforderungen nicht abbilden. Und ein Logistikdienstleister erwarb eine Routenoptimierung, die keine Echtzeitdaten verarbeiten konnte.

Best practice with a KIROI customer Ein international tätiger Maschinenbauer stand vor der Herausforderung, aus einem Überangebot von mehr als fünfzehn verschiedenen Anbietern den passenden Partner für die Prozessoptimierung zu identifizieren. Das Unternehmen hatte bereits zwei erfolglose Implementierungsversuche hinter sich und war entsprechend skeptisch geworden. Im Rahmen der transruptions-Coaching-Begleitung entwickelten wir gemeinsam einen strukturierten Evaluierungsrahmen, der die spezifischen Anforderungen der Produktion berücksichtigte. Wir definierten zunächst klare Erfolgskriterien, die auf den tatsächlichen Geschäftszielen basierten, und erstellten dann einen Kriterienkatalog mit gewichteten Bewertungsdimensionen. Besonders wichtig war die Integration der Fachabteilungen in den Auswahlprozess, denn nur so konnten wir sicherstellen, dass die technischen Anforderungen auch den praktischen Bedürfnissen entsprachen. Nach einem dreimonatigen strukturierten Auswahlprozess fiel die Entscheidung auf einen mittelgroßen Anbieter, der zwar weniger bekannt war, aber eine deutlich bessere Passung zum bestehenden Technologie-Stack aufwies. Die anschließende Implementierung verlief wesentlich reibungsloser als die vorherigen Versuche, und das System unterstützt heute erfolgreich die Qualitätssicherung in mehreren Werken.

Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI durch systematische Kriterien

Ein professioneller Evaluierungsprozess folgt einer klaren Struktur und berücksichtigt multiple Dimensionen. Die technische Leistungsfähigkeit ist dabei nur ein Aspekt unter vielen. Ebenso wichtig sind Faktoren wie Integrationsfähigkeit, Skalierbarkeit und Anbietersolidität. Führungskräfte sollten diese Dimensionen systematisch durcharbeiten und gewichten. Nur so entsteht ein vollständiges Bild der verfügbaren Optionen [2].

Im produzierenden Gewerbe spielt beispielsweise die Echtzeitfähigkeit eine zentrale Rolle. Verzögerungen von wenigen Millisekunden können in einer hochautomatisierten Fertigung erhebliche Auswirkungen haben. Im Gesundheitswesen hingegen stehen Datenschutz und Zertifizierungen im Vordergrund. Und im Einzelhandel sind oft die Kosten pro Transaktion das entscheidende Kriterium.

Die technische Dimension richtig bewerten

Technische Bewertungen sollten niemals isoliert betrachtet werden. Sie müssen immer im Kontext der konkreten Anwendungsfälle stehen. Ein System mit beeindruckenden Benchmark-Werten kann in der Praxis trotzdem enttäuschen. Die Qualität der Trainingsdaten spielt eine entscheidende Rolle. Ebenso wichtig ist die Fähigkeit des Systems, mit den spezifischen Datenformaten des Unternehmens umzugehen.

Ein Energieversorger muss beispielsweise Zeitreihendaten aus Millionen von Zählern verarbeiten können. Ein Versicherungsunternehmen benötigt hingegen die Fähigkeit zur Analyse unstrukturierter Dokumente. Und ein Medienunternehmen erwartet möglicherweise fortgeschrittene Fähigkeiten zur Inhaltsklassifizierung. Jeder dieser Anwendungsfälle erfordert unterschiedliche technische Stärken und Architekturen.

Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI für ihre spezifische Branche

Branchenspezifische Anforderungen unterscheiden sich erheblich voneinander. Was in einer Branche als Standardfunktion gilt, kann in einer anderen völlig irrelevant sein. Deshalb empfiehlt sich eine sorgfältige Analyse der branchenüblichen Anforderungen. Diese Analyse sollte jedoch nicht bei Standardanforderungen stehenbleiben. Vielmehr gilt es, die differenzierenden Faktoren zu identifizieren [3].

Betrachten wir drei unterschiedliche Szenarien aus der Praxis. Ein Chemieunternehmen benötigt Systeme, die mit Prozessdaten aus verschiedenen Anlagen umgehen können. Die Datenqualität variiert dabei erheblich zwischen älteren und neueren Produktionslinien. Ein Telekommunikationsanbieter hingegen muss Systeme evaluieren, die mit enormen Datenvolumina aus Netzwerkprotokollen arbeiten können. Und ein Bauunternehmen sucht möglicherweise nach Lösungen zur Projektplanung und Ressourcenoptimierung.

Best practice with a KIROI customer Ein führender Anbieter von Industriedienstleistungen kam mit einer spezifischen Herausforderung auf uns zu, nämlich der Frage, wie sich verschiedene Anbieter von Analysewerkzeugen objektiv und fair vergleichen lassen. Das Unternehmen hatte bereits intern eine Vorauswahl getroffen, war sich aber unsicher über die Validität der verwendeten Kriterien. Im Rahmen unserer transruptions-Coaching-Begleitung entwickelten wir gemeinsam einen mehrstufigen Evaluierungsansatz, der sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte berücksichtigte. Wir führten strukturierte Demonstrationen mit allen Anbietern durch und stellten sicher, dass jeder Anbieter dieselben Testdatensätze verwendete. Besonders aufschlussreich war die Einbeziehung von Referenzkunden aus vergleichbaren Branchen, deren Erfahrungen wertvolle Einblicke in die praktische Leistungsfähigkeit der Systeme lieferten. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten eines Anbieters aus, der zwar nicht der günstigste war, aber die beste Kombination aus technischer Reife, Branchenexpertise und Supportqualität bot. Das Unternehmen berichtet heute von einer deutlich verbesserten Entscheidungsqualität in operativen Prozessen und einer messbaren Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Der Faktor Mensch in der Technologiebewertung

Technologieentscheidungen werden letztlich von Menschen getroffen. Deshalb spielen weiche Faktoren eine mindestens ebenso wichtige Rolle wie harte Kennzahlen. Die Akzeptanz der zukünftigen Anwender entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Ein technisch überlegenes System, das von den Mitarbeitenden abgelehnt wird, schafft keinen Mehrwert. Führungskräfte sollten daher frühzeitig auf breite Einbindung setzen.

In einem Krankenhaus beispielsweise müssen Ärzte und Pflegepersonal die neuen Werkzeuge akzeptieren und nutzen wollen. Ein Bankhaus wiederum muss sicherstellen, dass Compliance-Beauftragte das System verstehen und prüfen können. Und in einem Ingenieurbüro erwarten die Fachexperten, dass technische Systeme ihre Arbeit unterstützen, nicht ersetzen.

Stakeholder-Management als Erfolgsfaktor

Die Einbindung relevanter Interessengruppen erfordert sorgfältige Planung und Kommunikation. Unterschiedliche Stakeholder haben unterschiedliche Perspektiven und Prioritäten. Die IT-Abteilung achtet auf Sicherheit und Wartbarkeit. Die Fachabteilungen interessieren sich für Benutzerfreundlichkeit und Funktionsumfang. Und das Management fokussiert sich auf Kosten und strategische Passung [4].

Ein Beispiel aus dem Transportwesen verdeutlicht diese Dynamik. Die Disponenten wünschten sich ein System, das ihre Erfahrung wertschätzt und sie bei Entscheidungen unterstützt. Die IT-Abteilung bestand auf einer nahtlosen Integration in die bestehende Systemlandschaft. Und die Geschäftsführung erwartete nachweisbare Effizienzgewinne innerhalb des ersten Jahres.

Praktische Schritte zur erfolgreichen Evaluation

Ein strukturierter Evaluierungsprozess gliedert sich typischerweise in mehrere Phasen. Die erste Phase umfasst die Anforderungsanalyse und Marktrecherche. In der zweiten Phase erfolgt die Vorauswahl potenzieller Kandidaten. Die dritte Phase beinhaltet detaillierte Evaluierungen und Pilotprojekte. Und in der vierten Phase wird die finale Entscheidung getroffen und dokumentiert.

Ein Lebensmittelhersteller durchlief beispielsweise einen solchen strukturierten Prozess über sechs Monate. Ein Modeunternehmen wiederum entschied sich für einen agilen Ansatz mit mehreren parallelen Piloten. Und ein Verwaltungsbetrieb setzte auf einen besonders transparenten Prozess mit externer Begleitung.

Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI durch Pilotprojekte

Pilotprojekte sind ein unverzichtbares Element jeder seriösen Evaluation. Sie ermöglichen das Testen unter realistischen Bedingungen. Dabei zeigen sich oft Stärken und Schwächen, die in Demonstrationen verborgen bleiben. Die Pilotphase sollte ausreichend lang sein, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig darf sie nicht zu lange dauern, um den Entscheidungsprozess nicht unnötig zu verzögern [5].

Ein Beispiel aus der Textilindustrie zeigt die Bedeutung gut geplanter Piloten. Das Unternehmen testete drei verschiedene Systeme zur Defekterkennung parallel. Jedes System erhielt dieselben Testdaten und dieselbe Unterstützung. Die Ergebnisse waren überraschend und widerlegten mehrere ursprüngliche Annahmen.

Best practice with a KIROI customer Ein mittelständisches Handelsunternehmen mit mehreren hundert Filialen stand vor der Aufgabe, ein System zur Sortimentsoptimierung auszuwählen, das die komplexen Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Warengruppen, saisonalen Effekten und regionalen Unterschieden abbilden konnte. Die ursprüngliche Vorauswahl basierte auf den bekannten Marktführern, doch im Rahmen unserer transruptions-Coaching-Begleitung erweiterten wir den Kandidatenkreis um spezialisierte Anbieter mit Branchenfokus. Wir entwickelten gemeinsam einen Kriterienkatalog, der neben der reinen Prognosegüte auch Faktoren wie Erklärbarkeit der Empfehlungen, Reaktionsgeschwindigkeit bei Marktveränderungen und die Qualität der Benutzeroberfläche für die Filialmitarbeitenden berücksichtigte. Die anschließende Pilotphase erstreckte sich über drei Monate und umfasste zehn Testfilialen mit unterschiedlichen Charakteristiken, um die Robustheit der Systeme unter verschiedenen Bedingungen zu prüfen. Das Ergebnis war eindeutig und zeigte, dass ein weniger bekannter Anbieter die beste Kombination aus Präzision und Praxistauglichkeit bot. Das Unternehmen konnte nach der vollständigen Implementierung eine messbare Verbesserung der Warenverfügbarkeit bei gleichzeitiger Reduktion von Überbeständen berichten.

My KIROI Analysis

Die Auswahl der richtigen technologischen Lösung bleibt eine der anspruchsvollsten Aufgaben für Führungskräfte in der heutigen Zeit. Meine Erfahrung aus zahlreichen Begleitungsprojekten zeigt, dass Erfolg und Misserfolg oft nur einen schmalen Grat voneinander trennen. Der entscheidende Unterschied liegt selten in der Technologie selbst, sondern vielmehr in der Qualität des Auswahlprozesses. Unternehmen, die systematisch vorgehen und alle relevanten Stakeholder einbinden, erzielen deutlich bessere Ergebnisse als solche, die übereilt entscheiden.

Besonders wichtig erscheint mir die Erkenntnis, dass es die eine beste Lösung für alle nicht gibt. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Anforderungen, Stärken und Einschränkungen. Ein guter Tooltest: So finden Entscheider die wirklich beste KI berücksichtigt diese individuellen Faktoren und schafft einen objektiven Rahmen für die Bewertung. Die transruptions-Coaching-Begleitung kann hier wertvolle Impulse geben, indem sie externe Perspektiven einbringt und bewährte Methoden adaptiert.

Häufig berichten Klient:innen, dass der strukturierte Auswahlprozess selbst bereits einen Mehrwert darstellt. Die intensive Beschäftigung mit den eigenen Anforderungen führt oft zu neuen Erkenntnissen über Prozesse und Datenstrukturen. Diese Erkenntnisse zahlen sich auch unabhängig von der letztlichen Technologieentscheidung aus. Ich empfehle daher, ausreichend Zeit und Ressourcen für die Evaluierungsphase einzuplanen und diese als strategische Investition zu betrachten.

Further links from the text above:

[1] Gartner – IT Research and Analysis
[2] McKinsey Digital Insights
[3] Forrester Research
[4] Harvard Business Review – Technology
[5] MIT Research

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